Qwant – das neue Google?

Qwant – das neue Google?

Wer heute etwas im Internet sucht, öffnet den Browser und gibt seine Suchanfrage in die Google-Suchmaschine ein. Doch es gibt auch Suchmaschinen-Alternativen, die „fast“ genauso gut sind.

Eine relativ neuer Suchmaschinen-Konkurrent für Google ist Qwant. Die Qwant-Suchmaschine erstrahlt in den Farben gelb, grün und blau. Sie wurde in Frankreich entwickelt und ging Anfang 2013 an den Start. Die Suchmaschine verspricht ihren Nutzern mehr Privatsphäre beim surfen.

Wieso mehr Privatsphäre?

Google speichert Nutzerdaten gezielt ab und passt so alle angezeigten Ergebnisse für jeden Nutzer individuell an. Dieses Vorgehen mag auch Vorteile haben. Doch kann man hierbei auch noch von Privatsphäre sprechen? – eher nicht.

Damit Google solch gezielte Suchergebnisse präsentieren kann, spielen zuvor gespeicherte Anfragen, Standorte und auch Aktivitäten im Social-Media-Netzwerk Google Plus eine Rolle.

Genau dieses „Daten sammeln“ möchten die Entwickler der Suchmaschine Qwant, nicht zulassen. Es soll bzw. es wird lediglich ein Cookie für die jeweilige Sitzung gespeichert und das auch nicht dauerhaft.

Auf den Ergebnisseiten werden dem Nutzer verschiedene Spalten, entsprechend seiner Suchanfrage angezeigt. Die Ergebnisse unterteilen sich hierbei in Informationen aus Nachrichtenseiten, Wikipedia und Online-Netzwerken wie Facebook oder Twitter.

Der Unterschied – wie eben schon kurz erwähnt, zu Google ist hierbei, dass jeder Nutzer die selben Ergebnisse angezeigt bekommt.

Suchergebnisse bei Qwant teilen

Wie bei Google auch, können sich Nutzer bei der Suchmaschine anmelden bzw. registrieren. Sobald ein Nutzer registriert ist, kann er mit seinem Profil eine Art Notizzettel mit seinen Suchergebnissen anfertigen und öffentlich anzeigen.

Ähnlich wie bei Google Plus, können anderen Kontakten gefolgt werden oder andere Kontakte folgen einem selber. Auch nur diese können den oben genannte Notizzettel einsehen.

Qwant Suchmaschine

Qwant Suchmaschine

Wie verdient Qwant sein Geld?

Die Suchmaschine finanziert sich mit dem Verkauf von Software an Firmen sowie durch Werbelinks.

Qwant – ein Konkurrent für Google?

Eher nicht! Die Suchmaschine hatte laut Bild.de im letzten Jahr ca. 600 Millionen Suchanfragen. Google hingegen hatte 100 Millarden Anfragen zu verzeichnen. Zwischen diesen beiden Ergebnissen liegen noch Welten.

Aber wer weiß, vielleicht wächst Qwant ja noch weiter.

Fazit

Es ist natürlich immer schön zu hören, wenn Firmen sich Gedanken über den Datenschutz bzw. die Privatsphäre im Internet machen. Wäre schön, wenn Qwant auch in Zukunft seiner Linie treu bleibt.

 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren (Jederzeit wieder abbestellbar)