Apps und Tipps zur Kostenkontrolle auf dem Smartphone

Apps und Tipps zur Kostenkontrolle auf dem Smartphone

Das Smartphone ist im heutigen Alltag bei uns allen zur Normalität geworden. Wir nutzen es um Nachrichten zu schreiben, um zu telefonieren oder damit ins Internet zu gehen.
Doch wer kontrolliert schon regelmäßig seine Kosten?

Fast jeder Smartphon-Nutzer, der sein Gerät zum telefonieren oder surfen nutzt, hat eine Flatrate. Doch aufgepasst, eine Flatrate heißt nicht gleich, dass damit alle Kosten abgedeckt sind. Auch hier können weiterhin zusätzliche Kosten entstehen.

Die Tarife für Flatrates sind verlockend günstig und oftmals sucht man sich auch gleich das passende Smartphone aus.

Die meisten denken bei einem Flatrate-Tarif, sie bräuchten sich keine Sorgen mehr um ihre Kosten zu machen.
Aber das ist leider nicht richtig!

Um eine regelmäßige Kostenkontrolle führt leider kein Weg dran vorbei – auch mit einer Flatrate.

Unerwartete Kosten können beispielsweise verursachen:

  • Abo-Dienste
  • Auslandstelefonie
  • Datenverkehr im Ausland
  • App-Kauf im jeweiligen Store
  • Downloads im Hintergrund (z. B. bei der Nutzung von Navigation-Apps)

Grundlegende Tipps für die Kostenkontrolle auf dem Smartphone

Der Smartphone-Tarif

Um heute den passenden Tarif  zu finden, muss man sich erst einmal im ganzen Tarif-Dschungel zurecht finden.

Für jeden Dienst gibt es mittlerweile eine Flatrate. Je mehr Flatrates ausgewählt wurden, destso höher sind die monatlichen Kosten. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorher genau zu überlegen, welcher Smartphone-Tarif zu einem passen könnte.

Telefonieren

Das ganze fängt schon beim telefonieren an. Hier gibt es etwa Flatrates, die für alle Netze gelten, aber gleichzeitig auch höhere monatliche Kosten verursachen.

Dann wiederum gibt es Inklusiv-Minuten, z.B. 100, 200 und so weiter. Diese sind natürlich günstiger. Telefoniert man jedoch über die Inklusiv-Minuten hinaus, können die Kosten schnell in Höhe steigen.

SMS

Auch für das Schreiben von SMSen gibt es Flatrates. Allerdings sollte man sich hier fragen, ob diese überhaupt noch Sinn macht, da „fast“ jeder einen Messaging-Dienst wie WhatsApp oder Threema verwendet, deren Nutzung über den Datentarif abgerechnet werden.

Ist man eher noch der „klassische Typ“, sollte man die zu erwartenden SMSen abschätzen können. So gibt es nämlich auch hier Flarates, die nach Anzahl der geschriebenen SMSen abgerechnet werden.

Datentarif

Bei den Datentarifen gibt es große Unterschiede – auch preislich.
Die Daten-Flatrate gibt es zum heutigen Zeitpunkt ab 50 MB und höher steigend bis zu 10 GB.
Wird das Datenvolumen überschritten, drosselt der Anbieter den Datenverkehr, was oftmals ärgerlich sein kann.

Deshalb empfehle ich, ersteinmal klein anzufangen. Denn ein höheres Datenvolumen kann oftmals ohne Probleme beim Anbieter vereinbart werden. Möchte man jedoch von einem hohen auf einen kleineren Datentarif, könnte es schwierig werden.

Weiter empfehle ich, größere Donwloads über das heimische W-LAN zu erledigen, um so eventuelle Kosten einzusparen.

Eine App nach der anderen

Die App-Stores sind mit unzählig vielen Apps gefüllt. Da kann es zum regelrechten Download-Marathon kommen, bis man sich alle Apps aus dem App-Store runtergeladen hat.

Viele App-Anbieter locken die Nutzer mit Pro- oder Premium-Angeboten und versprechen im Gegensatz zur kostenlosen App, mehr Funktionen. Doch in den meisten Fällen gibt es bei den kostenspflichtigen Apps einfach nur keine Werbeeinblendungen, welche aber nicht immer als stöhrend empfunden werden müssen. Somit lieber zweimal hinschauen, bevor die Apps auf dem Smartphone landen.

Voice over IP (VoIP) und Instand Messaging

Wie ich zuvor schon erwähnt habe, wird das Schreiben von SMSen immer mehr vom Instant-Messaging abgelöst. Die Instant-Messaging-Dienste brauchen zur Nutzung in der Regel eine bestehende Internetverbindung. Somit könnte sich der ein oder andere eine SMS-Flatrate auch sparen.

Des Weiteren bieten einige dieser Dienste das telefonieren über das Internet an (VoIP). So könnten also auch weitere Kosten eingespart werden.

Konstenkontrolle mit einer Smartphone-App

DroidStats

DroidStats ist eine kostenlose App für das Android-System.
Die App kann folgende Übersichten liefern:

  • verschickte SMSen
  • Datenverbrauch
  • telefonierte Minuten

Auch können verschiedene Limits gesetzt werden, so dass der Nutzer informiert wird, sobald er ein bestimmtes Limit überschreitet. Erhältich ist die App bei Google-Play.

DroidStats / Quelle: Google Play

 

D1-Butler

Bei D1-Butler handelt es sich um eine App für das i-Phone. Leider steht sie aber nur T-Mobile sowie mobilcom-Kunden zur Verfügung. Dennoch bietet die App fast dieselben Funktionen, wie auch DroidStats bei Anroid.

I-Phone-Nutzer können D1-Butler im iTunes-Store runterladen.

D1-Butler / Quelle: iTunes-Store

 

Fazit

Eine Kostenkontrolle ist auch mit modernen Smartphones und günstigen Flatrates, immer noch sehr wichtig. So kann ich jedem nur empfehlen, bei der Tarif-Auswahl nichts zu überstürzen sowie auch während des laufenden Betriebs, immer ein Auge auf sein Smartphone zu werfen.

Natürlich freue ich mich auch über weitere Tipps von dir!

Artikelbild: Tony Hegewald  / pixelio.de

 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren (Jederzeit wieder abbestellbar)