WhatsApp: Alles über den Messenger-Dienst!

Was ist WhatsApp überhaupt?

Bei WhatsApp handelt es sich um einen sogenannten Instant-Messaging-Dienst. Dieser ermöglicht das Versenden von Textnachrichten, Bildern, Videos oder Tonaufnahmen über eine vorhandene Internetverbindung.

Früher wurden Textnachrichten per SMS versendet, was aber heute kaum noch gemacht wird. Das liegt zum einen an der Kosteneinsparung und zum anderen ist die klassische SMS nur für Textnachrichten gedacht. Das erfüllt jedoch leider die heutigen Ansprüche der Smartphone-Besitzer nicht mehr.

Damit WhatsApp kostenlos auf dem Smartphone genutzt werden kann, ist bei den meisten Netzbetreibern eine Daten-Flatrate erforderlich. Wobei es mittlerweile auch Anbieter gibt, bei denen man sogar ausschließlich eine WhatsApp-Flatrate nutzen kann. Aber auch über eine vorhandene WLAN-Verbindung kann der Messenger genutzt werden.

Die „App“ WhatsApp, muss je nach Smartphone aus dem entsprechenden App-Store heruntergeladen werden. Für Android-Geräte ist das der Google-Play-Store und für iOS-Geräte der iTunes-Store.

WhatsApp herunterladen und installieren

Die Installation sollte auf allen Smartphone-Betriebssystemen gleich von Statten gehen.
Bevor WhatsApp installiert wird, müssen für die Nutzung, den App-Berechtigungen zugestimmt werden.

Das heißt: Man gestattet der App unter anderem Zugriff auf das Google-Konto, auf den Standort-Dienst, auf die Kontakte und weitere System-Dienste auf dem Smartphone.

Im nächsten Schritt, also nachdem die App installiert wurde und der Messenger-Dienst zum ersten Mal gestartet wird, muss der Smartphone-Nutzer den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen. Natürlich können die AGB´s auch gelesen werden bevor zugestimmt wird, aber seien wir ehrlich, wer macht das schon?

Nun muss der Nutzer seine Nummer verifizieren. Dazu muss das passende Land (in unserem Fall Deutschland) und der passende Ländercode (49) hinterlegt werden. Anschließend wird die eigene Telefon-/Handynummer (ohne Null) eingetragen und bestätigt. Damit du dir sicher sein kannst, dass du auch die richtige Nummer eingegeben hast, erhältst du von WhatsApp innerhalb weniger Minuten eine SMS.

Zu guter Letzt kann noch ein Profilbild ausgewählt werden sowie der Name, der anderen WhatsAppern angezeigt werden soll.

Kontakte und Chatten

Der Messenger-Dienst scannt nach erfolgreicher Installation und anlegen eines Profils automatisch das Smartphone nach Kontakten. So bekommt der Nutzer innerhalb weniger Sekunden bzw. sofort alle Kontakte/Freunde angezeigt, die WhatsApp auch nutzen und mit denen nun gechattet werden kann. Auch können verschiedene Kontakte in einer Gruppe vereint werden, so dass ein Gruppenchat möglich ist.

Wird eine Nachricht versendet, erscheint hinter dem Text ein grüner Haken. Hiermit weißt du, dass die Nachricht versendet wurde. Erscheint ein zweiter grüner Haken, kannst du davon ausgehen, dass die Nachricht angekommen ist und gelesen wurde.

Funktionen

Der Messenger-Dienst bietet eine Vielzahl von Funktionen, die das Chatten mit Freunden komfortabel machen.
Die wohl am meistgenutzten sind folgende:

  • Profil-Foto ändern und individuell anpassen
  • Status-Nachricht ändern z. B. „Verfügbar“, „Beschäftigt“ oder einfach einen individuellen Text mit Smiley
  • Hintergrund-Bild ändern
  • Anhänge über das Büroklammer-Symbol verschicken wie Standort, Videos, Fotos, Sprachnachrichten oder sogar ganze Kontakte
  • Kompletten Chat-Verlauf per E-Mail verschicken
  • Gruppenchats

Kosten

WhatsApp ist für alle Smartphone-Betriebssysteme im ersten Jahr kostenlos. Ist das erste kostenlose Jahr abgelaufen, erhält man einen Hinweis und kann die Gebühr entweder über Google Wallet oder Paypal begleichen. Aktuell belaufen sich die Kosten wie folgt:

  • 1 Jahres-Abo = 0,89 Euro
  • 3 Jahres-Abo = 2,40 Euro
  • 5 Jahres-Abo = 3,34 Euro

Sicherheit

Das Thema Sicherheit ist bei WhatsApp immer wieder eine spannende Frage. So ist das beispielsweise der Datenschutz heiß umstritten.

Schon alleine, dass man der App Zugriff auf alle Kontakte geben muss, damit sie überhaupt genutzt werden kann, stößt bei Datenschützern immer wieder auf Unverständnis. Auch nachdem der Messenger vom Social-Media-Netzwerk Facebook aufgekauft wurde, wird befürchtet, dass die Nutzerdaten nun vollkommen für Marketing-Zwecke verwendet werden – was bisher zum Glück noch nicht bestätigt werden konnte.

Im Jahr 2012 wurde außerdem bekannt, dass Nachrichten über WhatApp unverschlüsselt versendet werden. Sobald der Nutzer beispielsweise mit einem öffentlichen Netzwerk verbunden war – gegenbenfalls mit einem HotSpot, konnten Nachrichten mit sogenannten Schnüffel-Tools abgefangen werden. Diese Sicherheitslücke wurde jedoch zeitnah von WhatsApp behoben, so dass hier keine Gefahr mehr besteht sollte.

Ich habe mich bereits damals – nicht so detailliert, dennoch informativ, mit den Gefahren beschäftigt. Gerne kannst du dir zusätzlich auch den Artikel „Die WhatsApp-Gefahren“ anschauen.

Weitere Sicherheitstipps:

Niemals unbekannte Dateien öffnen! Du kannst nie wissen, ob sie wirklich von deinem „Kontakt“ stammen. Es kam in der Vergangenheit schon häufiger vor, dass Hacker so ihre Viren verbreitet haben.

Unbekannte Handynummern – Vorsicht! Sollte die Nummer nicht bekannt sein, dann die Anfrage ignorieren. Hacker versuchen hiermit Zugriff auf das Smartphone zu erlangen.

Keine Kettenbriefe verbreiten! Nicht immer sind Kettenbriefe harmlos. Es kann sich hierbei auch um Malware oder Spam handeln.

WhatsApp schickt dir eine Nachricht! Nachrichten, die angeblich von Administratoren oder Entwicklern stammen, dürfen sofort gelöscht werden.

Automatischer Download – Nein Danke! Wie eben schon erwähnt, sollten Anhänge nur von vertrauenswürdigen Personen heruntergeladen werden. Deshalb sollte der automatische Download von Anhängen deaktiviert werden. Die Gefahr vor Viren und Trojanern wird so minimiert.

Quelle: softonic.de

Kontakte blockieren

Möchte man einen Kontakt im Messenger blockieren – warum auch immer, geht das über die WhatsApp-Einstellungen.
Unter dem Punkt „Blockierte-Kontakte“ kannst du alle Kontakte sehen, die blockiert sind. Selbstverständlich können diese Kontakte auch jederzeit wieder freigegeben werden.

Der Online-Status

Bis vor kurzem konnte der Online-Status bei Android-Geräten nicht verborgen werden. Diese Funktion war nur den iOS-Geräten vorbehalten.
Das hat sich allerdings mit einem der letzten großen Updates geändert.

Das heißt: Der Nutzer kann also frei entscheiden, ob er möchte, dass andere sehen können wann er „zuletzt online“ war.

Alternativen

Es gibt bereits andere gute Messenger-Dienste, die durchaus um einiges sicherer sind als WhatsApp. Das können Messenger wie Threema, Telegram oder Hike sein. Für weitere Informationen zu diesem Thema, möchte ich dir den Artikel „Die WhatsApp-Alternativen“ empfehlen.

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