Malware erkennen und sich davor schützen!

Jeden Tag aufs Neue werden zahlreiche neue Arten von Schadpogrammen entdeckt. Gut daran tun sich diejenigen, die bereits mit einer Anitiviren-Software Vorsorge auf ihrem System getroffen haben. 

Schadprogramme werden entwickelt um – wie es der Name schon sagt, Schaden auf dem System anzurichten. Eigentlich immer hört man von dem Begriff „Malware“. Doch was ist Malware und welche Schäden können hierdurch verursacht werden?

Auf diese Frage möchte ich dir heute eine Antwort geben.

Was ist Malware?

Der Begriff Malware ist einer der Oberbegriffe für jede Art von Schadprogramm bzw. Schadsoftware. Darunter fällt unter anderem der klassische Computervirus, das Trojanische Pferd, Rootkits oder auch Spyware.

Jeder dieser eben genannten Malware-Arten hat ein anderes Ziel bzw. eine andere Funktionsweise. Was sie jedoch gemeinsam haben ist, dass sie dem Nutzer schaden wollen.

Allgemeine Funktionsweise von Malware

Je nachdem welche Art von Malware das System infiziert hat, können folgende „Symptome“ auftreten:

  • Die Änderung oder Löschung von Dateien
  • Fehlfunktion der Sicherheitssoftware wie z. B. Firewall oder Antiviren-Programmen
  • Sammeln und ausspionieren von Daten

Für den Otto Normalverbraucher sind die Schadprogramme leider oft erst erkennbar, wenn das System nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Und genau das ist auch das Ziel: Getarnt und unbemerkt auf das System kommen!

Wie kann Malware auf das System gelangen?

Wenn du völligst sicher gehen willst und dich keiner Gefahr von Malware aussetzten möchtest, dann ziehe jetzt dein Netzwerktstecker und schalte dein Rechner aus! Dieser Tipp ist natürlich absolut nicht hilfreich und auch nicht ernst gemeint ;-).
Denn was wären wir heute ohne unsere Computer und das Internet?

Jedoch lauert im World Wide Web die meiste Gefahr, sich eine Art von Malware einzufangen. Mal schnell den E-Mail-Anhang eines unbekannten Absenders geöffnet oder ein kostenloses Tool runtergeladen und installiert und schon ist es passiert.

Genauso gut kann Malware aber auch über einen infizierten USB-Stick oder externe Festplatte auf den Rechner gelangen.

Malware-Statistik

Malware-Statisik / Quelle: AV-Test.de


Welche Malware-Arten gibt es?

Virus: Der Virus ist ein eigenständiges Schadprogramm und beinhaltet einen schädlichen Code. Diesen Code versucht der Virus in weitere Anwendungsprogramme einzuschleusen, damit diese unbrauchbar werden und sich der Virus weiter verbreiten kann.

Trojanischen Pferd / Trojaner: Der Trojaner ist ein getarntes Programm, was dem Nutzer im ersten Moment als nützlich erscheinen kann.
Das Trojanische Pferd hat somit nur ein Ziel: Es will vom Anwender ausgeführt werden, umso als Kontrollwerkzeug auf dem System fungieren zu können. So kann es die Kontrolle über den Computer erlangen, Daten an die Hacker weitergeben oder weitere Malware auf dem System installieren.

Wurm: Der Wurm oder die Würmer funktionieren ähnlich wie der Virus. Unterscheiden tun sich die Würmer nur in einer Sache. Sie infizieren keine Programme, sondern haben es auf Speichermedien wie USB-Sticks oder externe Festplatten abgesehen.

Rootkit: Ein Rootkit wird in den meisten Fällen durch ein bereits vorhanden Trojaner auf dem System installiert. Der Ersteller des Rootkits kann somit unbemerkten Zugriff auf bestimmte Teile des Systems erlangen.

Backdoor / Bot: Ähnlich wie bei einem Rootkit, kommen Backdoors über bereits eingeschleuste Malware auf das System. Übersetzt man den Begriff Backdoor ins deutsche, nennt er sich „Hintertür“. Und genau über diese Hintertür kann der Hacker Zugriff auf das System erlangen. Oftmals werden infizierte Rechner dann Teil eines großen Bot-Netzwerkes.

Exploit: Ein Exploit ist darauf spezialisiert, gezielt Schwachstellen in Computerprogrammen auszunutzen. Hat er Erfolg, kann der Angreifer ganz- oder teilweise die Kontrolle über das Computersystem beziehen.

Spyware: Bei der Spyware – auf deutsch Spion, handelt es sich um ein Spionageprogramm. Dieses sammelt ganz unbemerkt Daten des Anwenders und sendet sie dann an den Entwickler weiter.

Adware: Das gute an Adware vorab, es ist nicht zwingend gefährlich! Jedoch zeigt es dem Nutzer ständig unerwünschte Werbung an.

Rogues / Scareware: Hierbei handelt es sich um eine Schadsoftware, die sich beispielsweise als Viren-Scanner ausgibt. Der Nutzer erhält in Folge dessen zahlreiche Warnhinweise und soll so dazu gebracht werden die Vollversion zu kaufen.

Ransomware: Ramsom oder auch „Lösegeld“ ist eine Malware-Art, die Teile des Computersystems für den Nutzer sperrt und nur durch Bezahlung wieder deaktiviert werden kann/soll.

Keylogger: Der Keylogger zeichnet still und heimlich Tastatureingaben auf, umso beispielsweise Passwörter und andere sensible Daten ausspähen zu können.

Welchen Schutz gibt es gegen Malware?

Eine Antiviren-Sofware sollte zur Standardausstattung eines jeden Systems gehören. Denn diese kann vorab erkennen, wenn sich Malware auf dem System niederlassen will und den Nutzer warnen.

Des Weiteren ist eine Firewall wärmstens zu empfehlen. Sie kontrolliert alle ein- und ausgehenden Verbindungen und kann auffällige Verbindungen sperren.

Tipp im Falle einer Infektion mit Malware

Sollte dein System mit einer der oben genannten Malware infiziert worden sein und du Probleme beim Entfernen haben, so gibt es mittlerweile kostengünstige Experten, die dich in solchen Fällen unterstützen können. Mehr dazu findest du beispielsweise auf dieser Seite.

Natürlich stehe auch ich dir bei Fragen zu diesem Thema bei Rat und Tat zur Seite.

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