Kündigung wegen unerlaubter Internetnutzung am Arbeitsplatz

Kündigung wegen unerlaubter Internetnutzung am Arbeitsplatz

Jeder kennt es, jeder nutzt es und für uns alle ist es selbstverständlich. Die Rede ist vom World Wide Web oder auch kurz gesagt „www“.

Für uns alle, ist das Internet mittlerweile zu einer Art Lebensbegleiter geworden und selbstverständlich. Wir nutzen es, um beispielsweise mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben, wir bestellen in Shops unsere Kleidung oder stellen bei einer Krankheit mal schnell eine Ferndiagnose.

Doch wie sieht es eigentlich auf der Arbeit, mit der privaten Internetnutzung aus? Darf ich das Internet nutzen, auch wenn es mir mein Chef verboten hat und mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?

Ein Klick zur Kündigung!

Natürlich gehört die private Internetnutzung heutzutage schon zur Normalität. Mal schnell ein paar E-Mails checken und eine Überweisung fertig machen. Jedoch wird genau dies, nicht von jedem Arbeitgeber gerne gesehen.

In aller Regel, ist die private Internetnutzung am Arbeitsplatz, verboten. Der Arbeitgeber muss das private surfen am Arbeitsplatz, ausdrücklich genehmigen, damit der Arbeitgeber, mit keinen Konsequenzen wie beispielsweise einer Abmahnung oder Kündigung rechnen muss.

Doch was ist, wenn keine ausdrückliche Genehmigung seitens des Arbeitgebers vorliegt und dieser den Arbeitgeber, bei der privaten Internetnutzung, am Arbeitsplatz erwischt?

Am besten wäre es natürlich, wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer erst einmal zu einem Gespräch bittet, um das Anliegen folgenlos aus der Welt zu schaffen.

Gehört der Arbeitgeber jedoch zur „strengen“ Kategorie, kann auf das unerlaubte surfen am Arbeitsplatz, eine Abmahnung folgen. In bestimmtem Fällen, ist der Arbeitgeber sogar in der Lage, seinen Arbeitnehmer, ohne vorherige Abmahnung, zu kündigen. Dies ist aber nur dann möglich, wenn der Arbeitnehmer zum wiederholten mal, unerlaubt am Arbeitsplatz, im Internet surft.

Für Arbeitnehmer, die eine Abmahnung oder Kündigung vom Arbeitgeber erhalten haben und dies vielleicht zu Unrecht. Können sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, der Ihnen bei dieser Angelegenheit weiterhelfen kann.

Artikelbild: GG-Berlin  / pixelio.de

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