Der vServer: Vor- und Nachteile

Der vServer: Vor- und Nachteile

Wer sich als Unternehmer oder Privatmann einen Server anmieten möchte, der mehr Möglichkeiten bietet als die üblichen Webspace-Pakete, der kann sich neben den teuren Root-Servern auch einen günstigen vServer anmieten.

Was ist ein vServer und welche Vor- und Nachteile hat er?

Um verstehen zu können, was ein vServer überhaupt ist, vorab eine kurze Erklärung:

Ein vServer ist ein sogenannter „virtual Server“. Dieser virtual Server wird von einem übergeordneten realen bzw. physischen Server – auch Host / Hauptserver genannt, virtuell bereitgestellt.

Je nach Kapazität des Host, kann der vServer je nach Belieben vergrößert oder verkleinert werden. Die Bereitstellung der Kapazitäten des Host, für den vServer, nennt man auch Virtualisierung.

In der Regel werden auf dem Hauptserver (Host) mehrere vServer (virtual Server) erzeugt. So können entsprechende vServer-Anbieter, mehrere Kunden auf einem physischen Server verwalten.

Jeder Kunde erhält auf dem Host quasi einen bestimmten Bereich bzw. eine bestimmte Einheit zugewiesen. Weitere wichtige Fakten zum Thema vServer kannst du auch hier lesen.

Außerdem sind auch die vServer mit einer eigenen IP ausgestattet und konfigurierbar wie ein echter Server.

Die Vor- und Nachteile eines vServers

Der vServer ist eine günstige Alternative zu den konventionellen Server-Angeboten. Doch wie überall, gibt es neben den Vorteilen dieses Servertypes auch Nachteile.

Vorteile:

  • sehr günstig (bereits unter 5 € mtl.)
    Da der Anbieter mehrere vServer über einen Host erzeugt, kann er den Kunden einzelne Kapazitäten günstig zur Verfügung stellen.
  • keine Hardware-Pflege notwendig
    da es sich hierbei um einen virtual Server handelt, ist keine Hardware zur Pflege vorhanden
  • Flexibilität
    vServer können jederzeit auf einen anderen Host umziehen
  • Backup/Sicherung
    Das sicheren von virtuellen Daten ist weitaus einfacher als bei herkömmlichen Server-Daten
  • keine Installation und Updates notwendig
    Der Kunde muss sich weder um die Installation, noch um Updates kümmern. Dies wird alles von Anbieter übernommen.

Nachteile:

  • Leistung wird geteilt
    Die Leistung/Kapazitäten des Host (Hauptservers) wird unter allen vServern aufgeteilt
  • Anfälligkeit
    vServer sind oftmals etwas anfälliger für Probleme als echte Server

Fazit

Ein vServer eignet sich in der Regel für all diejenigen, die über die normalen Funktionen eines üblichen Webspaces hinaus wollen.

Aber auch Kenntnisse in der Serverkonfiguration sind von Vorteil.

Artikelbild: Tim Reckmann  / pixelio.de

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