Die 7 wichtigsten Sicherheitstipps für Windows 8

Windows 8 ist zwar derzeit unumgänglich und bringt viele Vorteile mit sich, aber bei all der Begeisterung – oder dem Jonglieren mit den vielen Umstellungen – sollte auf keinen Fall die Sicherheit vergessen werden.

Die Voraussetzungen

Die Grundlage für sicheres Surfen und Arbeiten ist gegeben, was eine deutliche Verbesserung zu den vorherigen Windows-Versionen darstellt. So wird bei jedem Start (per „sicher booten“) überprüft, ob eine Manipulation am Betriebssystem vorliegt.

Außerdem ist bei Windows 8 der Smartscreen vorinstalliert, der bei Browsern wie Firefox, Internet Explorer und Chrome Schutz gegen betrügerische Apps und Seiten gewährleistet.

Bitlocker (Verschlüsselungsfunktion) und Kinderschutz runden das Ganze ab. Aber Vorsorge ist immer besser als Nachsorge und die Grundausrüstung reicht nicht wirklich aus.

Deshalb heute 7 Sicherheitstipps, die den Computer und Laptop zuverlässig schützen.

1) Virenschutz

Zum ersten Mal hat Microsoft sein Betriebssystem von Haus mit einem Programm zum Virenschutz ausgestattet, statt dass Nutzer sich selbst um einen Virenscanner und vieles mehr kümmern müssen. „Windows Defender“ heißt das Virenschutzprogramm – aber Vorsicht, es dient zwar in der Tat der „Verteidigung“, doch das ist nicht genug.

Es bietet sich an, auf einen professionellen Virenschutz wie Kaspersky, AVG, Avira, Norton oder avast zu setzen. Wichtig ist, dass du die Software auf das System hin optimierst, denn Windows 8 besitzt neben dem Desktop eine App-Oberfläche. Das Virenschutzprogramm sollte dazu in der Lage sein, modifizierte und schädliche Windows-8-Apps zu erkennen.

Geeignete Software für den PC, das Notebook und das Tablet gibt es bei Comtech im Online-Shop zu kaufen. Es empfiehlt sich neben den Virenschutzprogrammen auch das Upgrade auf Windows 8.1 Pro und das Installieren von Microsoft Office.

2) Browser richtig einstellen

Vergiss nicht, den Internet Explorer in der Version für Windows 8 zu nutzen. In dieser Form sind Plug-Ins von Haus aus deaktiviert. Das schützt den PC gegen Blackhole-Angriffe und Exploit-Kits. Andernfalls verschaffen sich Hacker und Malware, Zugriff zu deinen Daten. Eine hilfreiche Funktion bei dem Internet Explorer 10, ist es ihn, auf „Do Not Track“ zu setzen.

Diese bei Windows 8 integrierte Funktion unterstützt das Surfen, ohne Spuren zu hinterlassen, und bietet z.B. bei sozialen Netzwerken mehr Anonymität und Datenschutz. Aktiviert wird „Do Not Track“ über „Einstellungen – Internetoptionen – Erweitert“ per Häkchen.

3) Apps nicht blind vertrauen

Vieles, was vorher als ausführbare Datei genutzt wurde und als sicher galt, ist in eine App verwandelt worden. Das bedeutet, dass das Programm bei Windows 8 nun webbasiert funktioniert und daher auf Datenschutz zu achten ist. Ein gängiges Beispiel hierfür ist Skype für die Videotelefonie.

Experten raten dazu, vor dem Installieren von neuen Apps, die Berechtigungen genau zu untersuchen. Vor allem, wenn du den PC geschäftlich nutzt, solltest du eine rigorose Anwendungskontrolle durchführen und nicht benötigte Apps deinstallieren bzw. nicht unnötig irgendwelche Anwendungen herunterladen.

4) Gesten-Anmeldung statt Passwort

Wer Windows 8 auf dem Notebook, Tablet oder Smartphone nutzt, sollte zum Anmelden auf Gesten statt auf das herkömmliche Passwort setzen. Insbesondere bei Geräten mit Touchscreen ist die Anmeldung per Handbewegung sinnvoll und sicher. Ein Bild dient dem Betriebssystem dazu, den Bewegungsablauf zu erfassen und zu überprüfen.

Eingestellt wird das Ganze über das Profilbild. Du erstellst einen Bildcode, wählst das passende Bild aus und zeichnest mit dem Finger oder mit der Maus drei Bewegungen auf den Bildschirm (hier findest du eine YouTube-Anleitung). Diese Gesten dienen dann beim Anmelden als Benutzererkennung.

Solltest du die richtige Reihenfolge oder Bewegung vergessen haben, ist es möglich, stattdessen das Passwort zur Anmeldung zu nutzen.

5) Ruhezustand für Festplattenverschlüsselung deaktivieren

Beim Datenschutz ist es das A und O, die Festplatten zu verschlüsseln. Am besten verwendest du eine Gruppenrichtlinie, um die Ruhestandsoption bei Windows 8 zu deaktivieren.

6) Hardware auf Designed for Windows 8 überprüfen

Nicht jede Hardware ist mit dem Betriebssystem kompatibel, denn sie muss UEFI-konform sein. Auf dem Computer sollte der Sticker „Designed for Windows 8“ kleben, dann ist alles in Ordnung. Das bedeutet nämlich, dass das Gerät sich auf die sichere Bootfunktion von Windows 8 stützen kann.

7) Sicherer Transport von Windows-RT-Tablets

Wird Windows 8 auf dem Tablet-PC, statt auf dem Computer genutzt, solltest du noch mehr auf die Sicherheit achten. Mehr noch als ein Smartphone, speichert das RT-Gerät sensible Daten und kann viel Angriffsfläche bieten.

Installiere daher eine Software zur Ortung und verzichte auf keinen Fall auf ein kniffliges Passwort.

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