Wie sicher sind meine Daten bei Sportwettenanbietern?

In einer Zeit, in der man fast alle seine persönlichen Daten online preisgibt, ja fast schon preisgeben muss, ist die Frage nicht mehr wirklich, ob ich meine Daten preisgebe, sondern wem.

Daten wie unsere Adresse oder unser Geburtsdatum geben wir fast schon völlig bedenkenlos heraus. Wenn es jedoch um unser eigenes Geld geht, sieht es etwas anders aus.

Bei dem Gedanken daran, Kontodaten oder Kreditkartendetails herauszugeben, ist vielen Menschen nach wie vor unwohl. Und wenn man nun mal gerne wettet und zu bequem ist, zum Wetten ins nächste Wettbüro zu gehen, dann wird man nicht darum herumkommen, private und vertrauliche Daten anzugeben. Online zu wetten macht auch einfach einer Menge Leuten Spaß, besonders Live Sportwetten sind sehr beliebt und werden hauptsächlich online gesetzt.

Was ist zu beachten?

In erster Linie will man natürlich, dass die eigenen Daten sicher sind. Der erste Blick sollte wohl auf das Impressum gehen. Was für eine Firmierung liegt vor, wo ist das Unternehmen gemeldet und liegen alle nötigen Lizenzen vor?

Die meisten der großen und seriösen europäischen Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Gibraltar oder auf Malta. Hier sind Gesetzgebung und Voraussetzungen für Glücksspiele optimal für die Unternehmen.

Man sollte auf jeden Fall auch einen Blick auf die angebotenen Zahlungsmethoden werfen. Standard sind hier Bezahlungen per Kreditkarte, PayPal oder per Bankeinzug. Falls Methoden angeboten werden, die einem nicht bekannt sind, sollte man vorsichtig sein und sich diese besonders gründlich anschauen.

Des Weiteren sollte der Zahlungsverkehr mit der SSL (Secure Socket Layer) Verschlüsselung durchgeführt werden. Von Anbietern, die die SSL Verschlüsselung nicht benutzen, sollte Abstand genommen werden.

Ebenfalls sollte man auch versuchen herauszufinden, wo und unter welchen Bedingungen die eigenen Daten gespeichert werden und sich versichern, dass nicht irgendwo im Kleingedruckten noch etwas versteckt ist, das den Anbieter dazu berechtigt, die Daten an Dritte weiterzugeben. Denn die Weitergabe von Daten an Dritte, ist definitiv ein klarer Indikator dafür, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt.

Eigenverantwortung nicht vergessen

Ein Teil der Verantwortung liegt aber natürlich auch bei einem selbst. Seinen eigenen Internetzugang sollte man mit Hilfe von Passwörtern und Firewalls schützen. Mobile Apps sind ja inzwischen auch bei den Wettanbietern sehr beliebt und weit verbreitet.

Hier sollte man besonders vorsichtig sein, wenn man sich mobil über öffentliche und möglicherweise offene Netzwerke ins Internet begibt. An dieser Stelle kann es für die Bösewichte besonders einfach sein, an deine Daten zu kommen.

Grundsätzlich solltest du dich ausreichend über verschiedene Anbieter informieren und gründlich recherchieren. Jedem sollte klar sein, dass es einfach nicht komplett auszuschließen ist, dass Hacker an personenbezogenen Daten gelangen. Jedoch muss es ihnen ja nicht unnötig einfach gemacht werden. Gelegenheit macht ja bekanntlich Diebe!

Wenn Hacker und Cyberkriminelle beim „rumstöbern“ im Netz auf einfach zugängliche Daten treffen, dann greifen sie meistens auch zu, unabhängig davon, ob sie hierfür wirklich Verwendung finden können oder nicht.

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