Schutz vor Datenverlust: IT-Sicherheit ist in allen Unternehmen wichtig

Wenn zu Hause persönliche Dokumente verloren gehen, ist das bereits eine kleine Katastrophe. Für ein Unternehmen kann der Verlust von sensiblen Daten allerdings den Ruin bedeuten.

Denn ganz gleich, ob der Datenverlust durch einen böswilligen Angriff oder Fahrlässigkeit verursacht wurde, nach einer Datenpanne kommen hohe Kosten auf eine Firma zu. Dabei können Sicherheitsrisiken, die einen Datenverlust zur Folge haben, bereits durch eine gute IT-Infrastruktur eingedämmt werden.

Seit dem Jahr 2012 ist die Datenverlustrate um ganze 400 Prozent gestiegen. Jährlich 33,6 Milliarden Euro kosten Datenverluste Unternehmen. Zwar ist die Anzahl an unterschiedlichen Zwischenfällen, die einen Datenverlust zur Folge haben, gesunken, dafür nimmt allerdings das Gesamtvolumen an verloren gegangenen Informationen zu.

56 Prozent der Unternehmen hatten 2013 Datenverluste zu beklagen. Ein unerwarteter Ausfall dauert im Schnitt etwa 24 Stunden und hat in 38 Prozent der Fälle einen finanziellen Verlust zur Folge. Wer bereits frühzeitig in eine gut strukturierte IT-Verwaltung investiert, kann dem vorbeugen.

Netzwerküberwachung als Frühwarnsystem

Eine IT-Administration sorgt unter anderem dafür, dass das Netzwerksystem intakt ist, Sicherheitslücken geschlossen werden und Backups funktionieren. Die Grundlage, um ein intaktes Netzwerk zu gewährleisten, ist eine professionell durchgeführte Netzwerküberwachung.

Dabei hilft dem jeweiligen IT-Verantwortlichen nicht nur sein technisches Wissen, denn auch moderne Tools unterstützen den Administrator bei seinen Aufgaben und erleichtern den Alltag. Um Gefahren im Netzwerk rechtzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden, sollte besonderer Wert auf die Netzwerküberwachung gelegt werden.

Eine Netzwerk Monitoring Software erkennt frühzeitig Störungen im Netzwerk und dient so als Frühwarnsystem für mögliche Probleme. Bevor es zu ernsthaften Gefahrensituationen kommt, kann dann der Netzwerkadministrator schnell reagieren und einen Totalausfall mit Datenverlust vermeiden.

Richtig handeln nach Datenverlust

Falls in der Vergangenheit nicht viel Wert auf ein intaktes Netzwerksystem gelegt wurde und es bereits zu einer Datenpanne gekommen ist, ist schnelles Handeln wichtig, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen.

Der Autor Sebastian Herting weist in seinem Artikel „Was tun bei Datenverlust“ darauf hin, dass als erstes personenbezogene Daten überprüft werden sollten – insbesondere solche, die einem Berufsgeheimnis unterliegen (bspw. bei Ärzten, Anwälten und Steuerberatern) oder Bank- und Kreditkartenkonten betreffen.

Ist der Sachverhalt sehr komplex und das eigene Wissen um Datenschutzrecht nur rudimentär, sollte frühzeitig Unterstützung in Form eines Datenschutzbeauftragten oder Rechtsanwalts angefordert werden.

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